Dass die Security auf einem Fest mitfeiert, wird man nur erleben, wenn man es mit extrem unprofessionellen Leuten zu tun hat. Im Allgemeinen wird man niemanden, der für die Sicherheit in einem Areal zuständig ist, mit einer Bierflasche oder gar etwas Härterem in der Hand antreffen. Die Männer können es sich nicht erlauben, die Fähigkeit der Wahrnehmung auch nur in geringstem Maße zu beeinträchtigen.
Man stelle sich einmal vor, eine Security Kraft in einer Disko wäre unter dem Einfluss von Alkohol im Dienst. Alkohol macht müde, leichtsinnig und unaufmerksam. Was auch immer um die Sicherheitsdienst Mitarbeiter herum passiert, verliert sich im Nebel des Alkohols. Man kennt die Tatsache oft aus eigener Erfahrung: Obwohl man genau weiß, dass man zu viel getrunken hat, fühlt man sich sicher und fähig, zum Beispiel um ein Auto zu lenken. Dass dem nicht so ist, beweisen Unfälle und Trunkenheitsfahrten, die von der Polizei glücklicherweise beendet werden. Auch ein Security Mitarbeiter kann also schon nach nicht allzu viel Alkohol seiner Arbeit nicht mehr zu 100 Prozent nachgehen.
Die Reaktionsfähigkeit ist eingeschränkt und in manchen Fällen ist die Handlungsbereitschaft, die Hemmschwelle extrem herabgesetzt. Dies kann nicht nur für die Security Firma, sondern auch für den Veranstalter, der für den zuverlässigen Einsatz der Leute bezahlt, schlimme Folgen haben. Es kommt also nicht von ungefähr, dass Alkohol für die Security ein Tabu Thema ist und auch bleiben wird. Dies bedeutet meistens, als Außenseite unter einer Menschenmenge zu sein, die sich vergnügt und die eine Menge Spaß hat. Aber dafür wird man bezahlt: Den Menschen den Spaß zu erhalten und Sicherheitsrisiken einzudämmen.
