Videoüberwachung in allen Bereichen

März 11th, 2010 · No Comments

Die Videoüberwachung ist heute ein wichtiges Standbein der Sicherheitstechnik. Heute besteht diese Überwachung allerdings nicht mehr aus einer Kamera und einem Monitor, bestenfalls noch mit einem Aufzeichnungsgerät verbunden. Es beginnt in mancher Firma schon an der Pforte. Der abgeschlossene Firmenbereich ist mit einer Schranke oder einem Gitter versehen. Der Pförtner hätte viel zu tun, müsste er jeden, der Einlass fordert, persönlich abholen. Eine Videoüberwachung erkennt, dass es sich um einen anliefernden LKW handelt. Daraufhin kann das Tor geöffnet werden. Die Ausfahrt funktioniert meist per Lichtschranke oder Bodenkontaktschiene. Durch eine Vernetzung aller Kameras ist es nun möglich, den Fahrer bei seinem Weg durch das Firmengelände niemals aus den Augen zu verlieren. Keine Chance für ein Abkommen vom Weg, denn in diesem Fall kann der Wachhabende ihn sofort stoppen. Dies ist wichtig, denn man weiß nicht, was ein LKW Fahrer im Schilde führen kann. Diebstähle, Verunreinigungen des Firmengeländes, selbst Schäden, die mit dem Fahrzeug angerichtet werden, sind so per Video dokumentiert.

Die Videoüberwachung ist heute oft in einem Netzwerk zusammen gekoppelt. Über modernste Computeranlagen und die passende Software gibt es sogar eine automatische Nummernerkennung, zum Beispiel registrierter Anliefer- oder Mitarbeiterfahrzeuge. Dadurch, dass die Übertragung der Videodateien per Internet erfolgt, kann das überwachte Areal von jedem Ort der Welt aus – zumindest, wenn dort Internet verfügbar ist – kontrolliert werden. Dieser Aspekt ist eher für Hausbesitzer von Vorteil, die längere Zeit nicht zu Hause sind. Die Videoüberwachung in Firmen dient neben der Einlasskontrolle auch dem Schutz, natürlich aber auch der Kontrolle der Mitarbeiter. Lediglich die höchst persönlichen Bereiche dürfen nicht einer Videoüberwachung unterstellt werden. Dazu gehören Duschen, Umkleidekabinen und natürlich die stillen Örtchen.