Hört man das Schlagwort Privatdetektiv, so denken viele sofort daran, dass wieder ein Herz gebrochen wurde, und der jeweilige Partner möchte Beweise haben, dass er/sie wirklich betrogen wird. Auch in Filmen werden solche Detektive immer als Überbringer der schlechten Nachricht, dass ein Partner den anderen betrügt, dargestellt. Doch ein Privatdetektiv wird heutzutage nicht mehr nur bei Ehebrüchen hinzugezogen. Sein Aufgabenbereich erstreckt sich in viele Richtungen und wird immer umfangreicher.
So ist es auch möglich, dass man einen Privatdetektiv aufsucht, um die Adresse einer bestimmten Person zu ermitteln. Ein häufiger Fall ist, dass der Detektiv ein Elternteil ausfindig machen soll. Sind die Eltern eines Kindes geschieden, muss das Elternteil, das nicht das Sorgerecht des Kindes erhalten hat, Unterhalt zahlen. Geschieht dies nicht und ist es auch nicht möglich, das andere Elternteil ausfindig zu machen, kommt häufig der Privatdetektiv zu Hilfe. Auch ermittelt ein Privatdetektiv, ob das Elternteil, das Unterhalt zahlen soll, nicht doch arbeitet und Geld verdient, obwohl dieses bisher angegeben hat, dass es kein Geld besitze.
Aber auch Adoptivkinder beauftragen teilweise einen Privatdetektiv. Viele Adoptivkinder erfahren erst im Erwachsenen-Alter oder im Jugend-Alter, dass ihre Eltern gar nicht ihre leiblichen Eltern sind. Meistens haben sie dann das Verlangen, ihre leiblichen Eltern zu finden. Durch die vielen Möglichkeiten, die ein Privatdetektiv hat, kann dieser viel schneller die leiblichen Eltern ausfindig machen als das Adoptivkind.
Aber auch im wirtschaftlichen Bereich wird oft ein Detektiv beauftragt. So kann ein Chef sicherstellen, dass wenn ein Mitarbeiter krankgeschrieben ist, dieser auch wirklich krank ist und nicht nur „blau macht“.
