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Die Scheu, sich an eine Detektei zu wenden

November 5th, 2009 · No Comments

„Was ist, wenn ich eine Detektei einschalte, und sich meine Befürchtungen als unnötig herausstellen?“ So und ähnlich überlegt mancher, der sich nicht sicher ist, ob er die Dienstleistung eines Detektivbüros in Anspruch nehmen soll, oder nicht. Jemandem einen Detektiv „auf den Hals“ zu hetzen, ist der größte Beweis an Misstrauen, den es geben kann. Stellt sich nun wirklich heraus, dass die Ermittlungen völlig umsonst sind, weil sich ein Verdacht einfach nicht bestätigt, ist das schlechte Gewissen oft ein Thema.

Jemand, der herausfindet, dass er von einer Detektei überprüft oder observiert wurde, wird darauf höchst empfindlich reagieren, vor allem, wenn er wirklich unschuldig ist. Das vermeintliche Fremdgehen ist dann nicht das Problem der Beziehung, sondern der Vertrauensbruch des Partners, nicht offen über die Sorgen geredet zu haben, sondern gleich eine Detektei beauftrag zu haben. Diese Überlegungen führen aber im Gegenzug auch dazu, dass manche Menschen trotz eines begründeten Verdachts nicht zu einem Ermittler gehen. Gerade im privaten Bereich ist hier die Scheu dann doch größer, als das Bedürfnis, endlich die Wahrheit zu erfahren. Ein Beratungsgespräch bei einer Detektei, was man machen könnte, und ob sich der Einsatz von Detektiv lohnen könnte, ist ein erster Schritt, wegen dem man aber noch kein schlechtes Gewissen haben muss.

Auch der finanzielle Aspekt spielt eine Rolle. Manchmal kann es sich eine Firma nicht leisten, einen Angestellten, der öfter krankgeschrieben ist, durch eine Detektei überprüfen zu lassen. Stellt sich heraus, dass der Mitarbeiter wirklich krank ist, sind die Ausgaben für die Ermittlungen umsonst, müssen aber natürlich ebenso bezahlt werden, als würde sich der Verdacht bestätigen. Auch die Ausgaben für eine Detektei führen dazu, dass manche Fälle einfach nicht durch professionelle Ermittlungen eines Profis aufgeklärt werden.