Eine Detektei kann man mit den verschiedensten Aufgaben betrauen. Auch Speditionen nehmen die Dienstleistung gerne in Anspruch. Nicht nur, dass krank geschriebene Mitarbeiter überprüft werden, ob sie auch wirklich krank zu Hause sind, oder vielleicht in einer anderen Firma einige schwarz bezahlte Stunden ableisten oder sich einfach einen faulen Lenz machen. Sogar mit gepacktem Koffer, unterwegs in den Süden, hat manche Detektei hier schon vermeintlich schwer erkrankte Mitarbeiter angetroffen.
Mit einem LKW werden manchmal sehr wertvolle Dinge transportiert. Auch hier kann eine Detektei eingeschaltet werden, um zu gewährleisten, dass der Fahrer auch wirklich alle Dinge beim Kunden abliefert und nicht versucht, die Werte anderweitig für seinen eigenen Profit zu nutzen. Der Ermittler ist beim Laden anwesend, begleitet die Tour und seine Arbeit endet, wenn die Ware übergeben ist. Dies kann ganz offiziell geschehen, aber auch im Verborgenen, nämlich dann, wenn ein Fahrer verdächtigt wird, Teile der Ladung zu stehlen und zu verkaufen. Ist das Vertrauen in einen Fahrer erschüttert, ist es besser, ihn zu überführen, als zu beschuldigen. Streitet er die Diebstähle ab, ist das keine Gewähr dafür, dass das auch wirklich stimmt. Er wird nur, durch die Anschuldigung hingewiesen, besser aufpassen, um nicht erwischt zu werden. Mitarbeiter, auf die man sich nicht verlassen kann, kosten ein Unternehmen mehr, als der Einsatz der Detektei, durch die die Diebstähle und Betrügereien ein Ende nehmen.
Auch die Kontrolle von LKWs, die mit GPS ausgestattet sind, kann von einer Detektei überwacht werden. Staus, die keine waren, also Pausen, die nicht gestattet waren, können auf diese Weise aufgedeckt werden. Dies lohnt aber erst ab einer gewissen Größe des Fuhrparks.
